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Die Schwitzhütte ist
eine Jahrtausende alte Überlieferung in vielen ursprünglichen Völkern
und v.a. aus dem indianischen (Lakota: "Inipi") und dem
keltischen Kulturkreis bekannt.
Die Schwitzhütte dient zur rituellen Reinigung auf allen Ebenen.
Die Zeremonie wird von der heiligen Zahl 4 dominiert, weil sie u.
a. die vier Himmelsrichtungen symbolisiert im Kreislauf des Lebens. Die
Schwitzhütte ist die Gebärmutter von Mutter Erde und wir sitzen darin
als ihre Kinder, egal wie alt wir auch sind. Sie ist ein Ort zum
Danken, zum Bitten, zum Geben und zum Nehmen.
Wir sind verbunden mit den vier Elementen:
Die Erde, auf der wir sitzen. Das Wasser, das auf die glühend heißen
Steine gegossen wird. Die heiße Luft, die uns zum Schwitzen bringt.
Das Feuer, das vor der Hütte brennt.
Wir sind verbunden mit den vier Völkern:
Mit den Steinvölkern, die uns der Feuermann / die Feuerfrau hineinbringt.
Mit den Gaben der Pflanzenvölker wird die Hütte gebaut.
Mit Gaben der Tiervölker, den Wolldecken, wird die Hütte bedeckt.
Mit unseren Brüder und Schwestern, den Menschenvölkern, gemeinsam
reinigen wir uns.
Wir sind verbunden mit den vier Himmelsrichtungen:
Norden - Sterben & Geboren werden, Osten - Neubeginn & Aufstieg,
Süden - Reife & Fülle, Westen - Heilung & Ernte
Ablauf: Aufbau des Hüttengestells (wenn nötig),
Abdecken mit Decken, Aufbau der Feuerstelle. Im Feuer werden die
Steine dann ca. 2 Stunden lang erhitzt. Gegen Abend gehen wir in
die Schwitzhütte, was durchaus 2 bis 4 Stunden dauern kann. Danach
gemeinsames Zeremonie-Essen.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück erfolgt der gemeinsame Abbau und die
Abschlusszeremonie.
Aktuelle Infos: hier
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